Parson Russell Terrier

Parson Russell Terrier

Der Parson Russell Terrier ist eine von der FCI anerkannte, vorwiegend weiße und hochläufige, britische Hunderasse. Bis 1999 wurden diese Terrier als Jack Russell Terrier bzw. Parson Jack Russell Terrier bezeichnet, wobei unter diesen Begriffen auch die niederläufigen Terrier dieses Typs geführt wurden. 1999 hat der englische Kennel Club die hochläufigen Terrier dieses Typs als Rasse endgültig anerkannt und einer Umbenennung zum Parson Russell Terrier zugestimmt. Diese Umbenennung akzeptierte die FCI mit deren Anerkennung der Rasse 2001 auch. Zuchtclubs, die eine Anerkennung dieser Hunderasse durch den Kennel Club oder die FCI ablehnen und eigene Zuchtregister führen, wie der Jack Russell Terrier Club of Great Britain (JRTCGB) oder der Jack Russell Terrier Club of America (JRTCA), bezeichnen sowohl hoch- als auch niederläufige Terrier dieses Typs als Jack Russell Terrier.

Der Ursprung

Der Ursprung des Parson Russell Terriers bzw. Fox Terriers wird bei den inzwischen ausgestorbenen Rassen Old English Black and Tan Terrier und Old White English Terrier vermutet

Ihr Wesen
  • Intelligent
  • unerschrocken
  • freundlich
  • arbeitsfreudig

Diese Eigenschaften leiten sich aus seiner Herkunft als Jagdhund ab. Unerschrocken und intelligent muss er für die Arbeit im Fuchsbau sein. Er geht dabei nie übertrieben aggressiv vor, sondern bringt durch sein Bellen den Fuchs zum Verlassen des Baus. Er musste aber auch freundlich zu Menschen, Pferden und anderen Hunden sein, um den Ablauf der Fuchsjagd so reibungslos wie möglich zu machen. Ein Parson Russell Terrier muss körperlich und geistig gefordert werden, sonst kann er unfolgsam und destruktiv werden.

Ihre Verwendung

Aufgrund seiner Herkunft ist der Parson Russell Terrier ein Jagdhund, der entsprechend gefordert werden muss. Sein Hauptarbeitsfeld ist die Baujagd auf Fuchs und Dachs. Dabei ist es sein Ziel, den Fuchs unverletzt zum Verlassen des Baus zu bewegen (sprengen). Bei der in England früher üblichen Fuchsjagd war es erwünscht, den Fuchs aus dem Bau zu bringen, damit die Jagd mit Pferden und Foxhounds weiter gehen konnte.

In Deutschland und anderen kontinentaleuropäischen Ländern wird der Parson Russell Terrier vielseitiger als im Ursprungsland England eingesetzt. Nach der Baujagd wird er am häufigsten für Drückjagden auf Schalenwild gebraucht. Dabei ist es seine Aufgabe, Wildschweine, Rehe oder anderes jagdbares Wild aufzustöbern und in die Nähe der Standplätze der Jäger zu bringen. Wegen seiner guten Nase kann der Parson Russell Terrier auch für die Nachsuche von verletztem Wild verwendet werden. Durch seine Wasser- und Bringfreude kann er auch zum sicheren Apporteur von Enten ausgebildet werden.

Auf Grund ihrer großen Arbeitsfreude, Intelligenz, Beweglichkeit, Schnelligkeit und Ausdauer eignen sich Parson Russell Terrier für viele Hundesportarten wie Agility, Obedience, Turnierhundsport.

Die Rassen Farben Beschreibung

Die Haarfarbe ist vollständig weiß oder vorwiegend weiß mit lohfarbigen, gelben oder schwarzen Abzeichen oder jede Kombinationen dieser Farben.